Wolf

mit Erlaubnis von Hermi Plump,Tamins

Polemik Wollmischlinge 

Am 29.09.2015 war die Alpentladung der Alp Maton, St. Margeterberg angesagt. Das Hirtenpaar hat sich gefreut, dass der Sommer ohne Zwischenfälle und Verluste abgelaufen war. Als die Beiden am Morgen, ca. 08.30 h zur Herde gestossen sind, haben sie gleich festgestellt, das ein Rind am Boden lag und etwas nicht stimmte. Als sie auf das Rind zuliefen mussten sie mit Schrecken feststellen, dass sich ein Wolf am Rind zu schaffen machte. Als sie sich näherten, liess der Wolf vom Rind ab und verschwand.

Das Ehepaar konnte den Wolf auf eine Entfernung von ca. 80 m gut erkennen. Beim Rind angekommen bot sich ihnen ein grausames Bild. Das Kalb war am Unterkiefer angefressen und es fehlten Körperteile.

Am Euter des Rindes fehlten zwei Striche ( Zizen). Sie haben die Bilder festgehalten und sofort den Wildhüter Rolf Wildhaber angerufen. Die Fotos kann man auf www.vwl-ost.ch anschauen.. Seine erste Antwort war, das könne kein Wolf sein, es war sicher ein Fuchs. Ich frage mich, ist dieser Wildhüter überfordert oder befangen ? Schon bei den Herdenausbrüchen in Bad-Ragaz hat er das gesagt. Er weis anscheinend nicht , dass dort Landwirte den Wolf in der Nähe der Herde fotografiert haben. Auf der Alp angekommen, hat er die DNA-Probe durchgeführt, Auch, obwohl Reinhardt Schnidrig öffentlich geschrieben hat, dass ein Wildhüter im Stande sein soll, einen Wolfsriss zu beurteilen. Ebenfalls fand er es nicht für Notwendig, mit dem Hirt zu sprechen. Wenn man weiss wie das mit den DNA-Proben abläuft muss man grosse Fragezeichen dahinter setzen. Je nachdem wie die Probe genommen wird, kann die Antwort auf Hund, Fuchs oder eben Wolf lauten. Beispiele gibt es genug. Alles läuft durch die gleichen Hände, Reinhardt Schnidrig vom Bafu , Urs Breitenmoser von der KORA und Luca Formagalli von der DNA-Prüfstelle. Diese Leute können schalten und walten, wie sie wollen. Bei tiefgründiger Nachforschung von Literaturen sind die DNA Nachweise sehr fragwürdig und umstritten. Einfach gesagt, für die Beurteilung braucht es Referenzwerte als Vorlagen. Wenn diese schon manipuliert sind, dann was ? Weil mir niemand beweisen kann, dass wir in der Schweiz reine Wölfe haben, bin ich der festen Überzeugung, dass alles Wolfmischlinge sind. Wenn ich lese, dass Herr Breitenmoser vom KORA und Mitarbeiter bei der LCI E (Large Carnivore Initiative for Europa ) tatkräftig mitmischen, kann ich der ganzen Sache überhaupt nicht mehr glauben. Diese Gruppe führt Luigi Boitani an, und diese streben nämlich den Schutz der Hybriden in Brüssel an, was sehr zweifelhaft ist. Ich hoffe schwer, dass diese Machenschaften und Verstrickungen endlich aufgedeckt werden und der Bevölkerung die Wahrheit erfährt.

Hermi Plump , Tamins